Wasser- und Sumpfvögel
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Der Fluss Larpe und die Insel Pölitzer Wiesen bieten eine vorzugliche Gegend für verschiedene Wasser- und Sumpfvögelarten. Jedes Jahr kommen immer mehr Vögel um ihre Nester zu bauen und die Junge zu erziehen. Die Brut ist von natürlichen Feinden fast nie bedroht, weil es in der nähe die menschlichen Siedlungen gibt. An der Larpe leben ca. 30 verschiedenen Vogelarten, die bekanntesten werden unten präsentiert.


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Der Höckerschwan (Cygnus olor) ist eineVogelart, die innerhalb der Entenvögel (Anatidae) zur Gattung der Schwäne (Cygnus) und zur Unterfamilie der Gänse (Anserinae) gehört. Als halbdomestizierter Vogel ist er heute in weiten Bereichen Mitteleuropas beheimatet. Er hält sich bevorzugt auf Seen, Park- und Fischteichen, in seichten Meeresbuchten und im Winter auch auf offenen Flussläufen auf. Schwäne haben in Mitteleuropa nur wenige Fressfeinde und werden kaum bejagt, obwohl sie zu den jagdbaren Tierarten gehören. Zu einer Bestandsregulierung kommt es durch die stark ausgeprägte Territorialität der Schwäne während der Brutzeit sowie durch Verluste in strengen Winterhalbjahren.
Der Höckerschwan kann eine Körperlänge von bis zu 160 Zentimetern erreichen. In der Regel wiegen ausgewachsene Männchen zwischen 10,6 und 13,5 Kilogramm, maximal sind für Männchen 14,3 kg nachgewiesen worden. Das Körpergewicht der Weibchen bleibt erheblich darunter und beträgt in der Regel nicht mehr als 10 Kilogramm.
Höckerschwäne erreichen oft ein Alter von 16 bis zu 20 Jahren. Erwachsene Vogel besitzen ein einheitlich weißes Gefieder. Durch den orange-rot gefärbten Schnabel mit schwarzer Schnabelspitze und -wurzel kann er von anderen Schwänen unterschieden werden.


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Die Stockente (Anas platyrhynchos), in älterer Literatur auch noch als Märzente bezeichnet, ist eine Vogelart aus der Familie derEntenvögel (Anatidae). Die Stockente ist die größte und am häufigsten vorkommende Schwimmente Europas und die Stammform der Hausente. Sie kommt im größten Teil Eurasiens sowie weiten Teilen Nordamerikas vor. Ihre Häufigkeit ist darauf zurückzuführen, dass sie sowohl bei der Art ihrer Brutplätze als auch ihrer Aufenthaltsorte wenig anspruchsvoll ist. Sie besiedelt sowohl Gewässer aller Art in der Großstadt als auch Kleinstgewässer der Ackerflur. Ähnlich anspruchslos ist sie in ihrer Nahrung. Sie ist eine ausgesprochenomnivore Art, die alles frisst, was sie hinreichend verdauen kann und ohne große Aufwendungen erlangen kann. Neue Nahrungsquellen werden von dieser Art schnell erkannt und unverzüglich genutzt
Die Bezeichnung Stockente hat sich erst im 20. Jahrhundert als die übliche deutsche Bezeichnung durchgesetzt. Der Name kann als Hinweis auf ihre Brutplätze verstanden werden, zu denen auf Stock gesetzte Weiden, Weidengebüsch als auch Reisighaufengehören. Stockenten brüten zwar darauf nicht häufig, das Verhalten ist aber für eine Entenart so auffällig, dass sich daraus eine in der deutschen Sprache häufige Bezeichnung entwickelte. Gebräuchlicher war über lange Zeit der Name „Wildente“, was aus ornithologischer Sicht eine unbefriedigende Bezeichnung ist, da dieser Name artübergreifend auch für alle übrigen wilden Enten gilt.
Die Stockente wiegt 700 bis 1500 Gramm. Ihre Länge beträgt maximal 58 Zentimeter und ihre Flügelspannweite bis zu 95 Zentimeter, und sie kann maximal 110 Kilometer pro Stunde schnell fliegen. Ihre Lebenserwartung beträgt bis zu 15 Jahre.
Das Prachtkleid des Männchens (Erpel) ist grau mit brauner Brust, bräunlichem Rücken und schwarzen Ober- und Unterschwanzdecken. Der Kopf ist metallisch grün mit weißem Halsring darunter, der Schnabel grün-gelb. Am Hinterrand der Flügel befindet sich ein metallisch blaues, weiß gesäumtes Band, der „Spiegel“. Die Schwanzspitzen sind aufgerollt (Erpellocken). Das Männchen trägt im Zeitraum zwischen Juli und August sein Schlichtkleid und sieht dabei dem Weibchen zum Verwechseln ähnlich. Das Weibchen ist nicht so prächtig gefärbt und hat eine braun-grau gesprenkelte Tarnfärbung. Das einzig Auffällige ist der Flügelspiegel, der dem des Männchens entspricht.


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Die Lachmöwe (Chroicocephalus ridibundus) ist eine Vogelart aus der Familie der Möwen (Laridae). Diese kleine Möwenart besiedelt weite Teile der nördlichen Paläarktis von Island und Irland bis Kamtschatka. Lachmöwen brüten in den Verlandungszonen größerer Gewässer vor allem im Binnenland, seit einiger Zeit jedoch auch zunehmend an Küsten. Die Art ist im nördlichen Mitteleuropa ein häufiger Brutvogel und verbringt auch den Winter in großer Zahl in Mittel- und Westeuropa. Mit einer Körperlänge von 35-39 cm und einer Flügelspannweite von 86-99 cm ist diese Art die kleinste regelmäßig in Mitteleuropa brütende Möwe. Männchen sind größer und schwerer als Weibchen. Beispielsweise hatten in der Schweiz überwinternde Männchen eine Flügellänge von im Mittel 319,1 mm, Weibchen erreichten im Mittel nur 300,7 mm und Wintervögel in Zürich hatten ein Gewicht von im Mittel 324,2 g (Männchen) gegen 283,2 g (Weibchen).
Im etwa von Anfang März bis Juli vorhandenen Prachtkleid ist der Kopf dunkel schwarzbraun, die Augen sind schmal weiß gerandet, wobei dieser Rand vorn nicht geschlossen ist. Der Rücken, die oberen und unteren Flügeldecken sowie die Oberseite der Arm- und der inneren Handschwingen sind hellgrau; der übrige Rumpf und der Schwanz sind weiß. Die äußeren Handschwingen sind überwiegend weiß, sie zeigen eine schwarze Endbinde sowie schmale schwarze Ränder an der Innenseite der Innenfahne. Nur die äußerste Handschwinge ist auch auf der Außenkante der Außenfahne schmal schwarz gerandet. Hierdurch entsteht auf der Oberseite des Flügels ein breiter weißer Keil, der dunkel eingefasst ist; im Flug ist dieses Merkmal oft schon aus großer Entfernung zur Artbestimmung nutzbar. Der Schnabel und die Beine sind rot. Die Iris ist dunkelbraun. Das Verbreitungsgebiet der Lachmöwe umfasst weite Teile der nördlichen Paläarktis von Island und Irland bis Kamtschatka. Einzelne Paare brüten unregelmäßig an der Küste Neufundlands. In Mitteleuropa liegt der Schwerpunkt des Vorkommens im küstennahen Tiefland.


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Das Blässhuhn (Fulica atra) ist eine Art aus der Familie der Rallen. Es wird auch Blässralle genannt und auch die alte Schreibweise mit e (Blesshuhn, Blessralle) ist noch häufig anzutreffen. Regionale Namen sind Wasserhuhn, Rohrhuhn, Duckente, Huhent, Belche, Blesse, Bölle, Böichn, Hurbel, Lietze, Zappe, Watertütje (Plattdeutsch) und Taucherli (Schweiz).
Es werden vier Unterarten unterschieden, die sich hauptsächlich in der Körpergröße unterscheiden. In Mitteleuropa kommt nur die Nominatform Fulica atra atra vor.
Das Blässhuhn verfügt über ein schwarzes Gefieder, das am Kopf etwas dunkler ist als am Rumpf; einen weißen, relativ spitzen Schnabel und einen weißen Schild auf der Stirn. Dieser Blesse verdankt der Vogel seinen Namen. Er erreicht eine Länge von rund 38 cm. Ferner hat das Blässhuhn rote Augen. Männliche Tiere, erkennbar am größeren Hornschild, erreichen ein Gewicht von bis zu 600 Gramm. Die Weibchen werden bis zu 800 Gramm schwer. Das Blässhuhn kann ca. 15 Sekunden tauchen.
Die tagaktiven Blässhühner sind gute Schwimmer und Taucher. An ihren kräftigen grünen (manchmal auch gelben und grauen) Beinen befinden sich drei Schwimmlappen an jeder Zehe (keine durchgehenden Schwimmhäute), mit denen sich der Vogel beim Tauchen gut abstoßen kann, um an tiefer wachsende Pflanzen u. a. heranzukommen. Das Tauchen wird jeweils durch einen charakteristischen Kopfsprung eingeleitet. Der Übergang zwischen Land- und Wasserbewegung erfolgt stetig und fließend. Die Tauchtiefe beträgt weniger als zwei Meter. Im Mittel sind Blässhühner weniger als zwanzig Sekunden unter Wasser. An Land ähnelt die Bewegung des Vogels bis hin zum suchenden Picken teils dem Haushuhn, schnell laufende Blässhühner schlagen dabei mit den Flügeln. Auf dem Wasser liegen sie hoch im Wasser. beim langsamen Schwimmen erfolgt während der Schwimmbewegung ein Nicken, dies entfällt bei schnelleren Bewegungen. Auffliegende Blässhühner laufen zunächst auf der Wasseroberfläche oder festen Grund. Typisch für Blässhühner haben eine hohe Flügelschlagfrequenz. Im Flugbild überragen die Beine weit die Schwanzspitze.
Das Blässhuhn ist weit verbreitet. Von Mitteleuropa, Osteuropa und Nordafrika bis nach Sibirien, Japan und Australien erstreckt sich das Verbreitungsgebiet. Das Blässhuhn gilt nicht als gefährdete Art.


Source: Wikipedia

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