Fischotter in der Larpe
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Dass in der Łarpia Biber und Fischotter aufgetaucht sind, weiß man schon seit August 2000, als sie hier nach vielen Jahren der Abwesenheit wieder beobachtet werden konnten. Gegenwärtig konnte man feststellen, dass diese Tiere nicht nur ihre neuen Lebensräume nicht wieder verlassen, sondern diese sogar erweitert haben.
Im Herbst 2009 wurden auf der Insel Polickie Łąki am Fluss Łarpia elf Biber gezählt. Im März haben Angler aus Police nur zwei Biberbauten gesehen, die bewohnt waren. Das könnte darauf hindeuten, diese in diesen wahrscheinlich zwei Biberpaare leben. Zoologen meinen, dass Biber sich nach Erreichung der Geschlechtsreife von ihrer bisherigen Familie trennen und neue Plätze für die Gründung einer Biberkolonie suchen.
Die Anzahl der Fischotter geht hingegen nicht zurück. Diese Säugetiere ernähren sich hauptsächlich von Fischen und benötigen sehr sauberes Wasser. Entsprechende Bedingungen haben die Fischotter offensichtlich im Überschwemmungsgebiet von Łarpia und Oder sowie im Bereich des Hochseehafens der Z. Ch. „Police“ S.A. gefunden.

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Fischotter auf dem Fischjagd

Es ist erfreulich, dass Biber und Fischotter nach einem halben Jahrhundert wieder ihre „alten“ Lebensräume besetzt und sich dauerhaft niedergelassen haben, denn sie bereichern die natürliche Umwelt, die zuvor manche bereits vor dem endgültigen Aus gesehen hatten.
In einem im Fluss Karpia gesunkenen Fischkutter hat hingegen eine relativ große Familie Bisamratten eine Heimat gefunden. Es wird geschätzt, dass dort etwa 30 dieser Säugetiere leben.


Wiesław Gaweł

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